Corps Hospiz

Gemeinsam mit Peter & Paul und Ramschwag bilden wir den Corps Hospiz. De Corps existiert bereits seit 110 Jahren!!

Corps Hospiz

Der Corps Hospiz, ursprünglich 1914 im Raum St. Gallen gegründet, begann als Pfadieinheit innerhalb des Christlichen Vereins junger Männer (CVJM). Aufgrund des starken Wachstums in den 1950er Jahren spaltete sich Hospiz in mehrere Abteilungen: Rappenstein, Peter & Paul, Ramschwag und PTA (Pfadi Trotz Allem) Oberberg. Heute fungiert Hospiz als übergeordnete Einheit, die beispielsweise bei der Organisation gemeinsamer Ausbildungskurse nützlich ist.

Geschichte des Corps Hospiz

Die Pfadfindergruppe wurde 1914 innerhalb des CVJM St. Gallen gegründet, obwohl die erste Übung wegen eines Brandes verschoben werden musste. 1924 benannte sich die Gruppe in die unabhängige Pfadfinder-Abteilung Hospiz, St. Gallen, um und verließ das CVJM-Heim, das dem Hospiz seinen Namen gegeben hatte.

Im Jahr 1926 gewann die Patrouille Hirsch vom Hospiz den Ostschweizerischen Pfadfindertag in Gossau. 1930 wurde der Alt-Pfadfinder-Verband (APV) gegründet, der bis heute als eigenständiger Verein existiert. 1931 wurde eine Wölflingsgruppe ins Leben gerufen. 1932 nahm Hospiz am 2. Bundeslager des Schweizerischen Pfadfinderbundes in Genf teil.

Die endgültige Trennung vom CVJM erfolgte 1941. In den Jahren 1945-50 beteiligte sich Hospiz an Erholungslagern für kriegsgeschädigte Knaben. 1947 wurde das Stammsystem eingeführt, bei dem je eine Wolfsmeute, zwei Pfadertrupps und eine Rotte einen eigenen Stamm bildeten. Die Stämme wurden nach Burgen rund um St. Gallen benannt: Etschberg, Ramschwag und Rappenstein.

1956 wurde die Grundlage für eine Pfadi Trotz Allem (PTA)-Gruppe gelegt. Aufgrund seiner Größe wurde der Stamm Rappenstein 1961 geteilt und der Stamm Falkenstein gegründet. 1962 erwarb der Verein Pfadfinderheim Hospiz das Heim Töbeli in Speicherschwendi.

1965 wurde die Abteilung Hospiz zum Corps Pfadfinder Hospiz umbenannt und die Stämme in Abteilungen umbenannt. 1971 wurde der Artikel 2 der Statuten geändert, um die konfessionelle Neutralität zu betonen. 1976 begann die publizistische Tätigkeit des Hospiz, was zur Gründung des Hospiz-Verlags führte.

Am 1. Januar 1979 wurde die PTA-Gruppe Oberberg eine eigenständige Abteilung. 1982 wurden die ersten Bienli offiziell Mitglieder des Corps, und Pfaderinnen-Fähnlis wurden aufgebaut. Die Abteilungszeitungen wie „Impeesa“, „Turnierplatz“, „Sprützchanne“ und „Rappensteiner“ wurden etabliert.

1988 fand das Venner-Trekking statt, eine Ausbildungstour durch die halbe Schweiz. 1990 konnte das Amt der Corpsleitung nicht besetzt werden, was die gemeinsamen Aktivitäten reduzierte. 1994 nahmen Hospiz-Mitglieder am Bundeslager im Napfgebiet teil. 1998 wurden die Statuten des Corps erneut überarbeitet.

Im Jahr 2000 wurde die Abteilung Aetschberg aufgrund von Leitermangel in die Abteilung Ramschwag integriert. Beim Kantonslager „KaLa“ im Jahr 2000 waren zahlreiche Hospizler beteiligt. Seit 2002 verfügt das Corps wieder über ein motiviertes Corpsleitungsteam und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen ist intensiviert worden.